Keine Ausbildung ohne Anschlusslösung

Das Recht auf Ausbildung für Menschen mit Behinderung ist gesetzlich verankert. Allerdings begünstigen die vom Berufsbildungsgesetz (BBG) anerkannten Ausbildungen nur die Stärkeren. Aus diesem Grund lancierte der "Verband Soziale Institutionen für Menschen mit Behinderung Schweiz (INSOS)" das Modell der "Praktischen Ausbildung PrA", um auch den Schwächeren eine Ausbildung zu ermöglichen.

Die Stiftung Bühl unterstützt dieses Ausbildungsmodell und bietet deshalb die meisten Berufsabschlüsse auf zwei Niveaus an:

  • Eidg. Berufsattest (EBA)
  • Praktische Ausbildung (PrA) 

Beide Ausbildungswege dauern in der Regel 2 Jahre. Die tatsächliche Dauer der Praktischen Ausbildung (PrA) hängt von der Finanzierungszusicherung der IV ab, die vor Lehrbeginn jeweils nur eine 1-jährige Verfügung erlässt.

Im Unterschied zu den bisher anerkannten Grundbildungen richtet sich die PrA in stärkerem Masse an den individuellen Fähigkeiten der Lernenden aus. Der schulische Anteil ist geringer, und es gibt keine verbindliche Lehrinhalte, die von den Lernenden erworben werden müssen. Als Abschluss erhalten sie einen Ausweis mit integriertem Nachweis ihrer individuellen Kompetenzen. Die während der gesamten Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten werden in diesem Dokument ausgewiesen.

Mehr Informationen zu den beiden Ausbildungen finden Sie auf den Internetseiten "Berufsbildung Plus (EBA)" und "INSOS Schweiz (PRA)".

Ihre Kontaktpersonen

Raphael Knecht

Stellvertretender Direktor

Abteilungsleiter Berufsbildung + Wohnen

+41 44 783 18 00 (Zentrale)

Martha Steiner

Bereichsleiterin Berufsbildung und Betriebsgruppe Services

+41 44 783 18 92 (Direkt)
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Thomas Pfenninger

Bereichsleiter Betriebsgruppen Grün + Industrie

+41 44 783 18 64 (Direkt)
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Monica Fernández

Bereichsleiterin Integration

zuständig für das Aufnahmeverfahren Berufsbildungen und Supported Education

+41 44 783 18 71 (Direkt)
+41 44 783 18 00 (Zentrale)